Krankentagegeld Versicherung

Krankentagegeld

Das wichtigste zuerst:
 

  • Eine Krankentagegeldversicherung deckt die Lücke zur gesetzlichen Krankenkasse bei Krankheit.

  • Wir nennen es auch Cappucino-Versicherung, da die Absicherung nicht viel mehr als einen Cappucino kostet.

  • Die Tagegeldversicherung ist eine sinnvolle Ergänzung zur Arbeitskraftabsicherung.

  • Wichtig ist die Abgrenzung zum Krankenhaustagegeld, die ist eher unnötig.

Wozu gibt es die Krankentagegeldversicherung?

Falls du dauerhaft krank werden solltest und krank wirst zahlt deine BU. Vorausgesetzt du hast eine. Wenn es einmal nicht so schlimm kommt sieht es anders aus. Die ersten 6 Wochen zahlt dein Arbeitgeber weiter. Danach setzt das Krankengeld von deiner Krankenkasse ein. Das deckt aber nicht dein vollständiges Netto und es entsteht eine Lücke von ca. 25% deines Nettoeinkommens. Bei 2000€ Netto sind das schnell 500€ die fehlen. Hier kommt deine Krankentagegeldversicherung ins Spiel und deckt die Lücke mit einer vorher vereinbarten Summe.

Nicht zu verwechseln ist das mit dem Krankenhaustagegeld. Hier wird dir pro Tag, den du dich im Krankenhaus aufhältst eine zusätzliche Leistung bezahlt. Im Gegensatz zum Krankentagegeld ist das Krankenhaustagegeld eher unnötig.

 

 

Für wen lohnt sich eine Versicherung?

Es macht für dich einen grpßen Unterschied, ob du Angestellt oder Selbstständig bist.

Gesetzlich versicherte Arbeitnehmer

Als Arbeitnehmer übernimmt der Arbeitgeber in den ersten 6 Wochen das Gehalt weiterhin. Danach übernimmt die Krankenkasse. Die Leistung ist aber niedriger als das Gehalt. Solltest du mit ca. 75% deines Nettogehaltes nicht über die Runden kommen ist eine Krankentagegeldversicherung für dich sinnvoll.

Je nach Branche gibt es Tarifverträge, in denen der Arbeitgeber das Krankengeld der Krankenkasse aufstockt. Falls du so einen hast ist ein Krankentagegeld für dich eher unnötig.

 

Wie sieht es bei privat Versicherten Angestellten aus?

Als Arbeitnehmer in der PKV bekommst du ab der 6. Woche keine Leistung. Das bedeutet für dich du musst deinen gesamten Nettolohn mit der Krankentagegeldversicherung absichern. Meistens ist das in PKV-Tarifen schon automatisch mit drinnen. Du kannst aber auch getrennt von deiner PKV eine zusätzliche Krankentagegeldversicherung abschließen.

 

Gesetzliche versicherte Selbstständige

Als Selbstständiger in der gesetzlichen Krankenversicherung kannst du dir aussuchen, ob du ein Krankentagegeld möchtest oder nicht. Bei eine angenommenen Beitrag in die GKV von 14,9% würde das Tagegeld den Beitrag auf 15,5% erhöhen. Maximal kostet dich das Krankengeld aber 27,23€/Monat. Genau wie ein Arbeitnehmer bekommst du das Krankengeld nach der 6. Woche bezahlt bis zu einem maximum von 105,88€/Tag (Stand 2019).

Gegen Zuschlag kann das Krankengeld schon ab der vierten Woche bezahlt werden.

Solltest du mehr Krankengeld benötigen kannst du mit einer zusätzlichen Krankentagegeldversicherung das Geld aufstocken.

 

Jetzt zu den privat Versicherten Selbstständigen

In den meisten privaten Krankenversicherungen ist das Krankentagegeld bereits drin. Das heißt nicht, dass du es aber auch dort machen musst. Du kannst dein Krankentagegeld auch woanders abschließen. Das kann unter Umständen Geld sparen oder bessere Konditionen bieten.

 

 

Beamte brauchen kein Krankentagegeld

Für Beamte ist das Thema eher unnötig. Hier bezahlt der Dienstherr weiter. Wichtiger ist hier eine Dienstunfähigkeitsversicherung. Das ist ein zusätzlicher Baustein innerhalb der Berufsunfähigkeitsversicherung. Melde dich dazu einfach bei uns um deinen individuellen Tarif zu berechnen.

Wie hoch sollte das Krankentagegeld sein?

 

So hoch wie nötig. Es muss nicht zwingend das gesamte Nettoeinkommen abgesichert werden. Du kannst dir überlegen, ob du auch mit weniger klarkommst.

Worauf muss ich beim Vertrag achten?

Wichtig sind immer die Leistungen in der Krankentagegeldversicherung. Häufiges Hin und Her ist eher kontraproduktiv. Die Versicherer kalkulieren Altersrückstellungen, die beim Wechsel verloren gehen. Es kann auch passieren, dass du zu voreilig kündigst und die neue Gesellschaft dich aufgrund gesundheitlicher Gründe nicht annimmt. Warte immer erst auf die Annahme der neuen Gesellschaft bevor du deinen alten Tarif kündigst. Gerne übernehmen wir das für dich im Zuge von unserem Service.

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